top of software - der Gipfel der Frechheitseit Dezember 2009 wird eine neue Abofalle im Internet beworben, und zwar anstelle der bekannten Seiten von Softwaresammler.de und Opendownload.de der Content Services Ltd. aus Mannheim. Das neue Angebot nennt sich "top of software". Die des Englischen Mächtigen fragt sich da natürlich, was das eigentlich heißen soll, aber das ist ein anders Thema.
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Kino.to - Schweigegeld über ein Software-Abo?Wer einen guten Film sehen will, geht in die Videothek oder - wir haben ja jetzt Internet - saugt sich den tollen Film heimlich aus dem Netz. Klar ist das irgendwie verboten, aber das Recht ändert sich ja hier ständig - und man wird ja eh nicht erwischt... Hinter dem Link zu dem dazugehörigen Player sitzt aber eine Abofalle - und saugt ebenfalls: mit psychologischem Druck bei den Tätern, die am Ende auch nur Opfer sind. Hinweis: ich will an dieser Stelle nicht für das Saugen von Filmen oder Software aus dem Internet werben. Das ist klar illegal und verboten. Ich möchte lediglich darstellen, wie dieses Phänomen (das es nun einmal gibt) bisweilen ausgenutzt wird, und wie Täter selbst zu Opfern werden.
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Rote Karte für falsche Gelbe Seiten Falsche Gelbe-Seiten -Verlage locken mit Faxen in die Abofalle. Zielgruppe: kleine Gewerbetreibende und Selbständige. Sie nennen sich "Oertliches Branchenbuch", "Yellow Publishing", "regionale-gelbe-seiten", "MeinBranchenbuch“ und arbeiten oft nach der sel ben Masche: kleinen Gewerbetreibenden werden Faxe zugesandt, die wie ein Korrekturabzug der bekannten "gelben Seiten" der Deutsche Telekom Medien GmbH aussehen. Die verwendeten Gestaltungsmerkmale sind vielfältig. Der Chef oder dir Buchhaltung unterschreibt, dass die Daten so stimmen, und faxt es innerhalb der deutlich gekennzeichneten Frist zurück. Schließlich ist der Basiseintrag bei den gelben Seiten kostenlos und wird sonst vielleicht nicht gedruckt. Nach einiger Zeit flattert dann aber eine Rechnung über einen hohen dreistelligen Betrag ins Haus, und es stellt sich heraus: das Fax war gar nicht von der Telekom! Eine völlig unbekannte Firma mit Sitz in der Tschechischen Republik, in Bulgarien oder sonstwo hat die Faxe verschickt, und nun hat man ein Vertrag über mehrere Jahre Laufzeit zu horrenden Preisen.
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"Jetzt den DivX-Player runterladen" kann die Falltür zum ungewollten Abo sein Seiten wie z.B. duckload. com blenden gezielt "Werbung" ein, die aussieht wie eine Systemmeldung. Darin werden Nutzer aufgefordert, z.B. einen Codec oder einen Videoplayer herunterzuladen. Der Link führt direkt in eine Abofalle: zur Zeit abwechselnd softwaresammler.de und my-downloads.de
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"kostenlose" Führerschein- und Einbürgerungstests für 144,00 Euro Update: die Cybertainment GmbH heißt jetzt Eventus Lernsysteme GmbH. ... sonst ändert sich nix.
Den berühmten Einbürgerungstest möchte man mal spaßeshalber mitmachen, aber wo gibt es den? genau: bestimmt bei google. Also: Suchmaschine an, "einbürgerungstest online" eingegeben und schon hat man einige zur Auswahl. Aber Vorsicht! Die ersten, gelblich hinterlegten Ergebnisse sind bezahlte Werbung!  auf den ersten Link geklickt, kommt man in diesem Beispiel zu einer der trickreichsten Abofallen, die es derzeit am "Markt" gibt: online-einbuergerungstest.de. Das Ganze gibt es auch in abgewandelten Versionen mit Routenplanern oder einem Fahrschultest - routenplaner-power.de und theorie-test.com. Der Nutzer wird hier mehrfach ausgetrickst, und das geht so:
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kostenlose Software für 138 € und mehr
Wer sich den Adobe Acrobat Reade, den Flash-PLayer, Openoffice, Opera, Firefoxoder andere kostenlose Software herunterladen möchte, gibt oftmals den Namen seines Programmes bei google ein und klickt auf alles, was "open" oder "download" heißt - denn "open" wird als Synonym für "kostenlos" verstanden. Das ist bei "opendownload.de" und den Schwesterseiten softwaresammler.de, desktop-downloads.de und neuerdings auch top-of-software.de leider nicht der Fall. Über gezielte Werbung bei google kommt man früher oder später zur download-Abofalle opendownload.de, und das geht so: Bei google beworben wird eine Satellitenseite zum Ködern, die viel Text und viel Beschreibung zur Software enthält. Mittels "Download" kommt man irgendwann zu opendownload und erhält bespielsweise folgende Seite:
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kostenloser Führerscheintest für 144,00 Euro - zweimal psychologisch ausgetrickst
Update:
die Cybertainment GmbH heißt jetzt Eventus Lernsysteme GmbH. ...
sonst ändert sich nix. Die Führerscheinprüfung naht und man hat noch nicht genug gelernt. Also mal in der Suchmaschine nach einem Test suchen - und schon findet sich das eine oder andere Forum. Mit wichtigen Tipps - und finanziert durch eingekaufte Werbung, für deren Inhalte der Forumsbetreiber nichts kann. In der Werbung erscheint plötzlich ein Link zu einem Online-Führerscheintest, etwa so: 
auf den ersten Link geklickt, kommt man zu Theorie-Test.com oder online-theorie.com und sieht zunächst eine speziell preparierte Seite, eine so genannte "Landing Page". Die heißt so, weil hier die Nutzer, von der Suchmaschine kommend, "landen". Sie hat eine kleine Erweiterung im Link: www.theorie-test.com/?action=beginnetest. Wenn man die Seite mit diesem Parameter aufruft (und das geschieht automatisch, wenn man über die Werbung kommt), befindet sich oben rechts ein schwarzer Button, auf dem steht zunächst, dass man sich in allen Klassen testen lassen kann.
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mega Angebot - mega Preis: eine Tragödie in drei Akten
Die griechische Vorsilbe "Mega" bedeutet ursprünglich "groß", in der Mathematik steht es für "Millionen". Und Millionen werden von den Betreibern vermutlich auch umgesetzt, und zwar mit folgender Masche, die einem einzigen großen griechichen Drama ähnelt: 1. Prolog: die Verführung Sucht man bei einer Suchmaschine nach einer bestimmten Software, wird man auf eine entsprechende Seite geleitet, die mit Megadownloads verknüpft ist. Kein Wort natürlich zu einer angeblichen Kostenpflicht. Man klickt, trägt seine Daten ein und startet den Download. Die Sirenen des Odysseus lassen grüßen.
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