Abofalle auf Telefonrechnung - was man tun kann

Dienstag, den 01. November 2011 um 16:39 Uhr

Abbuchungen von der Telefonrechnung

(Rechtslage für Deutschland)

Wenn man dann unberechtigte Abbuchungen auf seiner Telefonrechnung findet - sei es Handy oder Festnetz - verweisen einen die Telefonbetreiber gern an den mysteriösen Drittanbieter. Aber: mit dem haben Sie in der Regel gar keinen Vertrag. Denn es gibt nur folgende Vertragsverhältnisse, wenn Sie wissentlich nichts bestellt haben:

 

          Sie <---1.---> Ihr Mobilfunkanbieter <---2.---> Drittanbieter <---3.---> "Dienst"leister

 

Die (theoretisch) richtige Vorgehensweise ist:

Wenden Sie sich nur und ausschließlich an Ihren Telefonanbieter. Sie haben keinen Vertrag mit irgendwem anderes, deshalb können Sie mit denen auch nichts klären.

Das Problem dabei ist: von Ihren 4,99 / SMS oder Abowoche verdienen alle in der Kette ihr Quäntchen mit. Zunächst einmal ist der Telefonanbieter mit ca. 30% dabei. Dann kommen diverse Zwischenhändler in Deutschland und im Ausland. Der eigentliche Urheber der Aktion bekommt nur noch ein paar Cent ab. Darum bringt man insbesondere dem Wunsch nach Rückzahlung einigen Widerstand entgegen. Hierbei zeigt sich auch, wer der wahre Kunde der Mobilfunkanbieter ist: nicht der Endverbraucher, sondern die Geschäftemacher. In der Hoffnung, der Verbraucher werde schon mit der zukünftigen Sperrung solcher Dienste zufrieden sein, wird daher in der Regel erst einmal nur für die Zukunft gesperrt. Etwas kulanter reagieren meistens die Telekom, O2 und in Österreich A1.

Darum ist all den Zwischenhändlern nicht daran gelegen, irgend etwas zurück zu buchen. Und darum leitet man Sie von Pontius nach Pilatus.

 

Vorgehen bei Festnetzrechnung

Buchen Sie die Lastschriften des Festnetz-Telfonanbieters von Ihrem Konto zurück, rechnen den unberechtigten Teil heraus, rechnen Sie wenn nötig dazu die Mehrwertsteuer aus, die Sie auch noch abziehen und überweisen nur den berechtigten Teil zurück. Zusätzlich widersprechen Sie der Rechnung. Sollen die sich doch ihr Geld einklagen, wenn sie der Meinung sind, dass es einen Vertrag gibt! Den Festnetzvertrag darf man Ihnen nämlich nicht so einfach sperren.

[Update 10.11.2015]: wie ich von der Deutschen Telekom erfahre, sollte im Verwendungszweck das Wort "Telekomentgelte" stehen. Das mag juristisch gesehen albern sein, wenn der Betrag eindeutig ist. Es ist aber offenbar einfacher, dem Telekom-Computer diesen kleinen Gefallen zu tun und so Abrechnungsprobleme von vornherein zu vermeiden (ansonsten bucht der Computer nämlich anteilig auf Telekom- und Drittanbieterentgelte, was völlig absurd ist).
Außerdem sollen sofortige telefonische Beschwerden bei der Deutschen Telekom angeblich dazu führen, dass die Drittanbieterbeträge gar nicht erst abgebucht werden. Andere Anbieter haben sich hier noch nicht gemeldet.


Handyrechnung: wie man es theoretisch richtig macht

Allein zuständig ist wie gesagt der Telefonanbieter. Allerdings nur, wenn man sich sicher ist, willentlich keinen Vertrag geschlossen zu haben. Solange man jedenfalls seine Nummer nirgends eingegeben hat, hat man keinen Vertrag mit dem Dritt- Viert- oder Fünftanbieter.

Die Mobilfunkanbieter wie z.B. Telekom, vodafone, E-Plus oder O2 berufen sich gern auf Ausschlussfristen von 8 Wochen. In diesem Zeitraum fällt üblicherweise nicht allzu viel an Gebühren an. Völlig unabhängig davon widerspricht man der Rechnung, widerruft und bittet um Rückzahlung.

Interessant ist bei Abos der Widerruf für Verbraucherverträge. Von einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung kann hier nicht ausgegangen werden, darum beginnt die Frist nie zu laufen. Ein Schreiben an den Mobilfunkanbieter dürfte als Widerruf auch gegenüber dem Drittanbieter aus dem Gedanken der Anscheinsvollmacht zählen. Jedenfalls dann, wenn dieser keine ladungsfähige Anschrift (und nicht nur eine Telefonnummer oder Emailadresse) des angeblichen Anbieters angibt, wird er zur Entgegennahme von Erklärungen bevollmächtigt sein.

[Update 22.2.2016]: ich kam noch nicht dazu, auf ein Urteil des LG Potsdam hinzuweisen, das die Verbraucherzentrale Hamburg erstritten hat: LG Potsdam, Urteil vom 26. November 2015, Az. 2 O 340/14.
Danach darf E-Plus seine Kunden nicht mehr an den Drittanbieter verweisen, wenn diese Geld für das Abo zurück haben wollen.
Das allein ist schon super. Aber wenn man sich das Urteil mal durchliest, dann behauptete E-Plus im Verfahren, man habe dem Kunden gar nicht gesagt, er müsse sich an den Drittanbieter wenden, um Geld zurück zu holen, sondern er könne, um den Sachverhalt aufzuklären.
Das Gericht verlor dann auch klare Worte und stellte fest, dass der Verweis an den Drittanbieter den Verbraucher darüber täusche, dass er seine Einwendungen nach §§ 45h Abs. 3 TKG und 404 BGB gegen den Mobilfunkanbieter selbst geltend machen kann.

In § 45h Abs 3 TKG heißt es wörtlich:
Das rechnungsstellende Unternehmen muss den Rechnungsempfänger in der Rechnung darauf hinweisen, dass dieser berechtigt ist, begründete Einwendungen gegen einzelne in der Rechnung gestellte Forderungen zu erheben.

 

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Handyrechnung: wie man praktisch den meisten Erfolg erzielt

Grundsätzlich: klären Sie nichts am Telefon, den Inhalt des Gesprächs können Sie nie nachweisen.

Ganz wichtig (sehr schlechte Idee): buchen Sie nicht wie beim Festnetzvertrag die Lastschriften des Mobilfunkanbieters zurück. Die sperren Ihnen sonst knallhart das Handy.

Man kommt in der Regel am Weitesten, wenn man das Spiel ein klein bisschen mitspielt und zusätzlich und parallel zur Sicherheit auch noch ein Schreiben an den Drittanbieter faxt und darin vorsorglich den Widerruf erklärt. Also:

  1. Handyanbieter eine Email (bei Nichtantwort: ein Fax) schicken, der Rechnung widersprechen, Widerruf erklären, um Gutschrift innerhalb von 14 Tagen bitten und eine Sperrung für Premium-SMS und Aboverträge verlangen.
  2. Wenn die Ablehnung oder ein Verweis an den Betreiber XY kommt, rufen Sie nicht bei XY an, sondern schicken ein Fax an XY,  in dem Sie vorsorglich den Widerruf erklären. Hiervon schicken Sie dem Handyanbieter eine Kopie und setzen ihm für die Gutschrift des Abobetrages nebst MwSt. eine Nachfrist von 7 Tagen.
  3. Wenn dann noch immer nichts kommt, beantragen Sie online einen Mahnbescheid gegen den Handyanbieter. Die Kosten für den Mahnbescheid betragen ca. 30 €.
  4. Vorbeugend sollten Sie alle Sonderdienste sperren lassen, damit so etwas gar nicht erst passiert. Siehe auch meinen Mustertext zur Vorbeuge gegen Handyabzocke.  

 

Wie man es nicht tun sollte

Ganz wichtig (sehr schlechte Idee): buchen Sie nicht wie beim Festnetzvertrag die Lastschriften des Mobilfunkanbieters zurück. Die sperren Ihnen sonst knallhart das Handy. Einzige Ausnahme: Sie wollen, dass man Ihnen das Handy sperrt. Das dürfen sie nämlich nicht. Darum haben Sie nach der Sperre und vergeblicher Mahnung ein Sonderkündigungsrecht. Dieses wird zwar nicht beachtet, das Geld für die Restlaufzeit klagen sich die Handyanbieter aber meiner Kenntnis nach nicht ein.

 

Wenn man sich hingegen nur an die Drittfirma verweisen läßt, begibt man sich auf eine lange Odyssee, denn die ist erst der Anfang der Reise. Meist passiert Folgendes: mit etwas Glück sitzt die Drittfirma in Deutschland. Beipielsweise schreibt die Firma NEXT-ID in einer Email an eine Betroffene (Hervorhebungen durch mich):

Von: next-id@rechnungsinfo.de
Datum: Mon, xx xxx 2011 xx:xx:xx +0100
An: xxxx@xxxxxx
Betreff: AW: xxxxxxxxxxxxxx
                
                                   Datum: xx.xx.2011
Sehr geehrte Frau xxxxxxx,
 
vielen Dank für Ihre Mail.
 
Die NEXT ID technologies GmbH ist ein erfahrener Telefondienstleister,
der sich auf Service-Rufnummern (0800, 0900 u. a.) und Auskunftsdienste
spezialisiert hat.
 
Als Verbindungsnetzbetreiber erbringt die NEXT ID die technische
Verbindungsleistung zwischen Nutzer und Diensteanbieter. Für Werbung,
Inhalt und Gestaltung der (Mehrwert)-Dienste sind die jeweiligen
Anbieter selbst verantwortlich.

Von Ihrem Anschluss wurde eine Servicerufnummer angewählt und dort per
Tastendruck ein Abonnement bestellt. Die Abrechnung des Abonnements 
erfolgt im 7-Tage-Rhythmus bis zur Kündigung.
 
Es handelt sich um einen Gewinnspiel-Eintragungs-Service bei dem man 
sich mit einem Anruf für die Eintragung bei diversen kostenfreien Gewinnspielen 
registrieren kann.
Unter den Bestellnummern ist jeweils eine Ansage hinterlegt, die über den Preis und die Dauer der Nutzung informiert. Nach der Ansage wird mit
der Tastenkombination 1 und 9 das Abo bestellt.
Die Kündigung des Abonnements kann jederzeit problemlos und unabhängig von der Bestellnummer unter der Rufnummer 01805–48 1999 (0,14 Cent/min aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis max. 42 ct/min) erfolgen. Bitte beachten Sie, dass die Kündigung von dem Anschluss erfolgen muss, an dem auch das Abo abgeschlossen wurde. Es grüßt Sie xxxxx xxxxxx NEXT ID technologies Team +++++++++ NEXT ID technologies GmbH Postfach 30 31 25 10729 Berlin Geschäftsführung: Jan Reinfried, Bernd Schneider Amtsgericht Hamburg HRB 90503

NEXT-ID verweist also an einen Viertanbieter ("Diensteanbieter"). Ohne ihn zu nennen. Selbst NEXT-ID muss natürlich auffallen, dass eine "Eintragung bei diversen kostenfreien Gewinnspielen" üblicherweise keine gewünschte Leistung ist, sondern eine Abofalle. Welcher halbwegs denkende Mensch läßt sich denn einmalig kostenpflichtig für kostenlose Gewinnspiele eintragen und zahlt für die einmalige Eintragung freiwillig wöchentlich Geld? Und von welchen Einnahmen sollten denn die kostenlosen Gewinnspiele irgendwelche wertvollen Gewinne ausschütten? Solche Angebote sind seit Jahren abgedroschene Nutzlos-Angebote, die kein vernünftiger Mensch freiwillig eingeht.

Außerdem wird behauptet, man habe selbst eine Servicenummer angewählt und durch Drücken von Tasten ein Abo bestellt. Ob jedoch diese oder eine andere Ansage abgepielt wurde, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden. Die Firma nennt weder die konkrete Uhrzeit und Nummer, noch ist sicher gestellt, dass die Ansage heute noch die selbe ist wie beim angeblichen Anruf. Außerdem besteht für Verbraucher ein Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen. Die Frist beginnt mit einer deutlichen und richtigen Widerrufsbelehrung in Textform. Der Wunsch nach Kündigung aller Abos darf hier als Widerruf ausgelegt werden, § 133 BGB.

Eine beliebte Einwendung ist es auch zu behaupten, man habe eine Bestätigungs-SMS bekommen und den Code irgendwo im Internet eingegeben. Dass dem nicht so ist (und zwar massenhaft), ist allgemein bekannt, aber die Anbieter behaupten das nach wie vor felsenfest. Widerlegen muss man das selten, denn die Anbieter bekommen vor Gericht gern mal kalte Füße und ziehen sich zurück.

 

 

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Kommentare 

 
0 #110 Geheimrat 2016-06-22 16:02
Kurzes Update:
Die Telekom besteht - entgegen der Zusage eines Mitarbeiters, dass ich diese ab sofort einbehalten dürfe - auf Begleichung aller Drittanbieterle istungen. Selbst eine schriftliche Zusage für einen weiteren Drittanbieter seitens der Telekom interessiert die Telekom neuerdings nicht (ihnen läge das Schreiben nicht vor, was soll man dazu noch sagen). Die gute Dame von der Telekom rief mich gestern an, hielt mir einen Momolog und legte anschließend einfach auf, eine solche Unverfrohrenhei t ist mir noch nie passiert. Eine Erstattung sei nicht möglich, weil ja aus dem "Protokoll" des Drittanbieters hervorginge, dass eine Buchung erfolgt sei und das Prozedere von Legion Telekommunikati on nicht aus versehen passiert sein kann. Mein Einwand, dass ebendies erstunken und erlogen ist, interessiert die Telekom nicht.
Konsequenz: Anbieterwechsel
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+1 #109 Lukas 2016-06-15 07:16
Hallo,
Bei mir war es das selbe, wie bei #99 Steffi. Ich bin erstmal direkt zu Vodafone gefahren und habe eine Premium- und Drittanbietersp erre einrichten lassen. Als ich fragte, ob ich das Geld irgendwie wieder haben könnte bekam ich auch nur die Antwort: "Wir haben damit nichts zu tun, das wird nicht möglich sein.". Anders wie bei ihr, haben sie mir jedoch nur gesagt ich müsse da selber anrufen und mich quasi einfach drauf sitzen lassen. Naja das habe ich dann getan und es war nur ein Gespräch mit aufgezeichneten Antworten. Direkt danach erhielt ich eine SMS in der stand: "Vielen Dank für Ihren Anruf, Ihr Mobile Service wurden beim technischen Dienstleister soeben gekündigt." Jetzt hoffe ich mal, dass es das war. Trotzdem sehr ärgerlich um die 6,99€. Eine Unverschämtheit sowas.
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0 #108 Geheimrat 2016-06-07 09:27
Vielen Dank für das Urteil vom LG Potsdam und die Tips! Leider interessiert es die Telekom nicht (O-Ton: "Das Urteil ist uns natürlich bekannt... wir sind jedoch nicht in dem Verfahren beteiligt... schon daraus folgt, dass das Urteil keine rechtlich verblindliche Wirkung uns gegenüber entfalten kann...)
Trotz Hinweis, dass es kein Vertragsverhält nis zwischen mir und dem Drittanbieter geben kann (Abofalle) und daher nur ein Vertrag zwischen Drittanbieter und der Telekom (Mobilfunk) besteht, bleibt man auf dem Standpunkt, dass dies ein Thema zwischen Nutzer und Drittanbieter sei und nur dieser eine Gutschrift erteilen könne, immerhin jedoch hat sie die Nachweise angefordert. Die Telekom hat mir immerhin zugesagt, dass ich die Drittanbieterbe träge auf der aktuellen Rechnung einbehalten darf (schriftlich), ich hätte aber gerne noch die Beträge aus der Vergangenheit). Drittanbietersp erre ist übrigens eingerichtet mittlerweile.
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0 #107 RaSchl 2016-05-31 11:38
Vielen Dank für diese Informationen.
Wie kann man eigentlich verhindern, daß ohne eigenes Zutun ein solche Abo-Falle (hier Luffer Services Limited) eingerichtet wird. Habe keine App o.ä. runtergeladen oder bestätigt.
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-1 #106 Matthias M. 2016-05-30 20:16
Vielen Dank für die Seite. Abzocke von Provider Pinico BV.
Leider ist mein Verweis auf "LG Potsdam, Urteil vom 26. November 2015, Az. 2 O 340/14" ins Leere gegangen.
Hier die Antwort von Alditalk(at)epl us.de: "Wir können leider zu einem aktuell laufenden Verfahren keine Aussage treffen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis und berücksichtigen Sie, dass das Urteil bisher noch nicht rechtskräftig ist."
Somit Hilft das Urteil erst, wenn es rechtskräftig wird...... :-(
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+1 #105 Rechtsanwalt Meier-Bading 2016-05-25 16:31
... und ein paar Millionen Mal 6,99 sind auch ein schönes Sümmchen. Wenn alle mal ihrem Mobilfunkanbiet er anständig den Marshc blasen würden, gäbe es sowas gar nicht erst.
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0 #104 Jörn 2016-05-25 16:24
Hallo, ich wünsche mir ein gute Aufnahme im Club ;-)

Ich dachte immer so gut es geht bei Installation von Apps, das diese nie mehr Rechte verlangen, als sie zur Funktion benötigen. Auch bei dem Bildbearbeitung s-Programm Photo-Editor von Zentertain.

Ich nutzt es auch eine Zeit ohne Probleme. Nun plötzlich, es war wohl eine Aktualisierung gekommen, schloss ich mit Speichern nach der Bearbeitung ein Abo über die Nutzung eines Online-Speichers in Höhe von 6,99 EUR/Monat, eingezogen über die EDF Communications, LLC, ab. (0800 0000 557, mobileinfo.cc)

Konnte gleich kündigen, die 6,99 Euro kann ich gerade noch verschmerzen ;-)
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+2 #103 Ana P. 2016-05-14 09:37
Hallo Herr Meier,

ich habe leider den Fehler gemacht so vorzugehen, wie Sie es beim Festnetz******* ** beschrieben haben und habe nun den überschüssigen Betrag an den Drittanbieter herausgerechnet . Ich habe auch eine Widerrufsreklär ung an meinen Mobilfunkanbiet er geschickt. Diese wird nicht akzeptiert. Ich werde in dem Schreiben an den Drittanbieter verwiesen. Es handelt sich um einen ca. 50€ Betrag der offen steht. Bisher kam nur eine Mahnung für den ersten Teilbetrag der AboFalle. Drittanbieter habe ich nun sperren lassen. Sollte mein Handy nun gesperrt werden, wüsste ich nicht wie vorgehen um vorzeitig zu Kündigen. Sollte man da besser in einen Shop gehen oder schon präventiv eine Kündigung schreiben? Ich bin ein wenig verzweifelt und sehe es aber auch nicht ein den Betrag an den Mobilfunkanbiet er (BASE/EPlus) zu überweisen, da ich diesen vermutlich nie wieder sehen werde. Mein Mobilfunkvertra g läuft nämlich schon zum 30.06.2016 aus.
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0 #102 Simone Müller 2016-05-11 11:56
Vielen Dank für ihre Tipps....leider bin ich ohne mein Wissen und Zutun auch in eine Abofalle getappt. Ich nehme ihren Link gern mit auf meine Seite....Gruß Simone Müller
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+3 #101 Matze 2016-05-10 20:18
Sehr geehrter Herr Meier-Bading, liebe Mittstreiter,
auch ich bin gerade mit Mobilcom im Streit über Drittanbieter. Bin so vorgegangen wie von Herr Meier-Bading beschrieben. Mir wurde auch schon 2 X Mahngebühr a 5,95 und Sperrgebühr von 18,50 berechnet. Heute hatte ich einen Anruf von Mobilcom ich soll doch lieber bezahlen. Tue ich natürlich nicht. Warte jetzt auf die Inkasso-Schreiben. Also liebe Mittstreiter Nerven bewahren und durchhalten, dass dieser Abzocke endlich Einhalt geboten wird. Vielen Dank für dieses Forum.
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Aktualisiert ( Montag, den 22. Februar 2016 um 18:03 Uhr )
 
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